Muss sie aber nicht – denn auch eine Ready-to-Fly-Drohne will erst einmal sicher beherrscht werden.
Etwa einen Monat nach dem Kauf meiner Aquila16 entschied ich mich zusätzlich für eine Ready-to-Fly-Drohne. Der Grund war einfach: Ich wollte neben dem FPV-Fliegen auch hochwertige Luft- und Landschaftsaufnahmen erstellen.

Dabei musste ich schnell feststellen, dass sich beide Flugarten deutlich unterscheiden. FPV-Fliegen ist bereits anspruchsvoll, doch der Wechsel zum klassischen LOS-Flug (Line of Sight) mit Smartphone-Cockpit ist noch einmal eine ganz andere Umstellung. Statt durch eine FPV-Brille zu fliegen, muss die Drohne ständig im direkten Sichtkontakt gehalten werden. Auch die Steuerung fühlt sich völlig anders an und erfordert etwas Eingewöhnung.

Meine Ready-to-Fly-Drohne gehört zur C0-Klasse (unter 250 Gramm). Ich nutze sie fast ausschließlich für ruhige Luftaufnahmen, Landschaften und besondere Naturmomente. Das Fluggefühl ist zwar nicht mit dem FPV-Fliegen vergleichbar, macht aber auf seine eigene Art viel Spaß. Während beim FPV Geschwindigkeit, Präzision und Adrenalin im Vordergrund stehen, geht es hier eher um entspannte Flüge und schöne Perspektiven aus der Luft.


Bei den meisten Cockpit Software (Apps) Varianten, gibt es Spezielle Einstellungen, je nach Qualität + Sensorik.




Heute sind nahezu alle aktuellen Ready-to-Fly-Drohnen mit einer hochauflösenden Kamera – häufig sogar in 4K – ausgestattet. Dadurch eignen sie sich hervorragend für beeindruckende Luftaufnahmen, Urlaubsfilme oder Erinnerungen an besondere Orte.